Möglichmachen im Mittelpunkt
„Vertrauen in Menschen mit Ideen, Ermutigung in frühen Phasen und die konsequente Unterstützung von Initiativen, die gesellschaftliche Teilhabe stärken wollen – gerade dort, wo sie nicht selbstverständlich ist. In Hannover wird das House of Resources so zu einem Ort, an dem Engagement wachsen darf – Schritt für Schritt, von der ersten Skizze bis zur sichtbaren Wirkung im Stadtteil.“, stellt Mitarbeiterin Dina Richert aus dem HoR-Team Hannover heraus.
Am Standort House of Resources Hannover unter der Trägerschaft von kargah e.V. in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover steht das Möglichmachen im Mittelpunkt. Hier entstehen Projekte aus Ideen direkt aus den Communities und der Nachbarschaft. Diese sollen konkret Veränderungen im direkten Umfeld und Begegnungen anstoßen.
Unterstützung für engagierte Menschen bei ersten Schritten
Unterstützt werden vor allem Menschen mit Engagement, die Begleitung bei ihren ersten Schritten in der Projektarbeit oder der Vereinsgründung benötigen. Die besondere Stärke in Hannover liegt im klaren Early-Stage-Fokus. Eine neu gegründete migrantische Initiative ohne Vereinsstatus, eine engagierte Person mit einer Projektidee, eine Community, oft ohne institutionelle Anbindung – genau hier setzt der Standort an. Statt fertige Strukturen vorauszusetzen, begleitet das Team Ideen vom ersten Gedanken über die Antragsskizze bis zur Umsetzung – geduldig, mehrsprachig, zugewandt und auf Augenhöhe.
Migrantische Initiativen als starke Akteur*innen
Migrantische Selbstorganisationen und Initiativen sind kompetente Akteur*innen voller Potenziale. Ihre Perspektiven, Erfahrungen und Netzwerke werden als Gewinn für die Stadtgesellschaft verstanden Viele Projekte entstehen direkt aus den Nachbarschaften heraus – aus Begegnungen, aus konkreten Bedarfen und aus dem Wunsch Räume für unterschiedliche Lebensrealitäten zu schaffen. Die geförderten Vorhaben haben einen sehr greifbaren, lokalen Bezug und eine persönliche Handschrift.
Transkulturelle Expertise und Abbau von Hürden
Durch die langjährige Erfahrung von kargah in der transkulturellen Arbeit bringt der Standort eine besondere Sensibilität für die Bedarfe der Zielgruppe mit und überwindet gemeinsam mit den Teilnehmenden Hürden. Das HoR Hannover versteht sich nicht nur als Förderstelle, sondern als Brücke zwischen engagierten Initiativen und Förder- sowie Verwaltungsstrukturen. Das Projekt sorgt dafür, dass öffentliche Mittel dort wirksam werden, wo Ideen bereits vorhanden sind.
Dieser Ansatz zahlt sich aus: Engagement wird stabilisiert, Selbstorganisation gefördert und langfristige zivilgesellschaftliche Strukturen können wachsen.