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Kim Pöckler

Marcela Braak

Workshopsrückblick: Strategisch Projekte entwickeln und 2026 wirkungsvoll angehen!

5. März 2026
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Fünf Stunden Zeit & eine große Mission: Das neue Jahr strategisch angehen, neue Projekte entwickeln und für die Zielgruppe wertvolle Arbeit leisten - das war unser Workshop 2 in 1!

Welcher Verein kennt es nicht? Das neue Jahr liegt vor einem: Man sieht neue Möglichkeiten und Chancen, hat frische Ideen, Rückenwind und den unbedingten Willen, etwas für die eigene Zielgruppe zu bewegen und auf die Beine zu stellen.

Diese Stimmung machte sich auch am 14. Februar 2026, einem Samstagmorgen, in der Johannisstraße breit. Die Teilnehmenden aus sieben verschiedenen Vereinen brannten darauf, etwas Neues zu lernen und das kommende Jahr endlich aktiv anzugehen. Auch wir vom House of Resources Osnabrück • Diepholz waren voller Tatendrang, denn wir wollten in diesem Workshop ebenfalls etwas Neues ausprobieren.

Der erste Teil des Workshops war an Innovationstechniken aus dem Bereich Human Centered Innovation angelehnt. Zunächst bestand die Aufgabe der Vereine darin, ihre eigene Zielgruppe mithilfe der Empathy Map einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Die leitenden Fragen dabei waren: Was beschäftigt meine Zielgruppe? Was sind ihre Wünsche und Bedürfnisse? Was sind ihre Ängste und Sorgen? Ganz empathisch näherten sich die Vereine so ihren Zielgruppen und lernten sie besser zu verstehen. Aus dieser Haltung lassen sich im nächsten Schritt angemessene neue Angebote entwickeln, die von der Zielgruppe auch wirklich benötigt werden.

Diesen nächsten Schritt leiteten wir mithilfe einer WKW-Frage ein. Die teilnehmenden Vereine waren aufgefordert, eine inspirierende „Wie-könnten-wir-…?“-Frage in Bezug auf ihre individuelle Zielgruppe zu formulieren, die den Raum für Lösungsfindung und zu neuen Maßnahmen öffnet. Diese Umformulierung ist nicht trivial und forderte einiges von den Vereinen. Dennoch erwies sich diese Methode im Workshop als wirkungsvolles Instrument, um den Wunsch, etwas zu bewirken, in eine konkrete Fragestellung zu überführen. Diese WKW-Frage bildete anschließend den Ausgangspunkt für verschiedene Kreativitätsmethoden zur Ideenentwicklung. Nacheinander lernten die Vereine unterschiedliche Methoden kennen und konnten sie direkt auf ihre jeweilige WKW-Frage anwenden. So entstand in weniger als 30 Minuten bei jedem Verein eine Vielzahl an Ideen.

Nach einer Mittagspause, die auch zum Austausch und zur Vernetzung genutzt wurde, ging es weiter: Aus den vielen kreativen Ideen sollten nun handfeste Projekte entstehen. Nach einem kurzen Input, arbeiteten alle Vereine an einer ihrer Ideen konkret weiter und entwickelten daraus erste Projektansätze mit Zielen, Maßnahmen, Wirkungen und benötigten Ressourcen.

Als letzten Baustein des Workshops richteten wir gemeinsam den Blick auf das Jahr 2026 und hielten wichtige Termine in einem Kalender fest. In diesem Zusammenhang kam auch das Thema Liquidität im Verein zur Sprache, das von den Teilnehmenden angeregt diskutiert wurde.

Wir möchten uns bei allen Vereinen bedanken, die sich die Zeit genommen haben, so engagiert und motiviert am neuen Jahr zu arbeiten. Wir sind überzeugt, dass ihr 2026 viele tolle Angebote für eure Zielgruppen umsetzen werdet und damit einen wirklich wertvollen Beitrag zur Zivilgesellschaft in der Region leistet.

Du bist in einem Verein und willst beim nächsten Mal auch dabei sein? Schreib uns gern – wir freuen uns auf euch!